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9 Tipps für gelungene Rabattaktionen

Mit Rabattaktionen können Sie Kunden hervorragend in Ihr Geschäft locken. Wichtig ist allerdings, dass Sie ausschließlich solche Rabatte gewähren, die Ihren Gewinn steigern, damit sie nicht die Marge ruinieren. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei einer Rabattaktion achten sollten und geben hilfreiche Tipps.

Rabattaktion 15 % Beer5020/Shutterstock.com

Vorsicht bei Rabattaktionen

Etliche Rabattaktionen werden nicht genau geplant. Es wird zwar auf den Umsatz geachtet, nicht aber auf den Gewinn oder den Deckungsbeitrag. Infolge dessen klagen Händler, dass das Endergebnis trotz höherem Umsatz am Ende der Rabattaktion schlechter ausfällt als sonst.
Tipp: Möchten Sie zum Beispiel 20 % Rabatt auf alles geben, sollten Sie vorher Ihr Sortiment anpassen. Alternativ gewähren Sie den Rabatt lieber direkt auf bestimmte Warengruppen.

Was bringen Rabattaktionen?

Rabatte sind sinnvoll, wenn Sie gut geplant sind. Mit sorgfältig durchdachten Rabattaktionen können Sie:

  • den Gewinn erhöhen
  • schwache Zeiten füllen
  • die Kundenbindung erhöhen
  • neue Kunden locken
  • Marktanteile steigern
  • ein bestimmtes Image kommunizieren
  • Ladenhüter loswerden

9 profitable Tipps für Ihre Rabattaktion

Um Ihren Nutzen beim Gewähren von Rabatten möglichst hoch und die Kosten möglichst gering zu halten, können Sie die nachfolgenden Tipps einzeln oder kombiniert anwenden.

1. Gewähren Sie Rabatte nur auf einzelne Produkte

Für Sie ist es deutlich profitabler, wenn Sie Rabatte nur auf einzelne Teile und nicht auf das gesamte Sortiment geben. 20 % auf alles erweckt nicht mehr Aufmerksamkeit als eine 50 % Aktion auf ein bestimmtes Teil. Im Idealfall ist dieses Produkt natürlich kein ungewollter Ladenhüter, sondern ein beliebtes Produkt.

Den Rabatt finanzieren Sie in diesem Fall für gewöhnlich über Zusatzverkäufe. Denn wenn der Kunde erst mal im Laden ist, kauft er häufig noch ein, zwei andere Teile dazu. Vor allem dann, wenn er das Gefühl hat, dabei zu sparen.

2. Setzen Sie ein enges Zeitlimit

Ein bewährtes psychologisches Instrument ist die Verknappung. Begrenzen Sie ihre Rabattaktionen mengenmäßig und zeitlich, erzeugen Sie quasi einen Hype auf ein von Ihnen gewähltes Produkt und können Ihren Umsatz spontan und in kurzer Zeit erhöhen.

3. Verbinden Sie Anlässe mit Rabatten

Sonder Rabattaktion Winter Rvector/Shutterstock.com

Rabatte zu Weihnachten, zum Schulbeginn und zum Muttertag sind beliebt, werden aber entsprechend stark besetzt.

Um eine auffallende Aktion zu starten, sollten Sie kreativ werden. Orientieren Sie sich an einer Liste von Welttagen.

Am 25. Oktober ist zum Beispiel der Weltnudeltag – wenn das kein Grund für bestimmte Rabatte ist.

4. Nutzen Sie Fixkosten voll aus

Gut geeignet sind Rabatte, bei denen Sie Ihre Fixkosten ausnutzen können. Als Beispiel sei die Happy Hour in Bars und Cafés genannt. Das Personal ist ohnehin anwesend, der Laden offen und ein zusätzlich verkaufter Drink mit positivem Deckungsbeitrag hilft dabei, die Fixkosten abzudecken.

Als Einzelhändler könnten Sie zum Beispiel eine verlängerte Garantie zu günstigeren Konditionen anbieten.

5. Bringen Sie Abwechslung ins Spiel

Viele Händler gewähren hohe Rabatte in einem bestimmten Rhythmus. OBI veranstaltet regelmäßig „Mehrwertsteuertage“, Baumax veranstaltet regelmäßig den „Minus 10 % Montag“.
Für kleinere Einzelhändler ist diese Art von Rabattaktion gefährlich. Kennen Kunden Ihren Rhythmus, warten Sie bereitwillig auf die nächste Aktion, um möglichst viel zu sparen. Wechseln Sie zwischen verschiedenen Aktionen und vermeiden Sie fixe Tage, Monate oder Wochen.

6. Haben Sie ein Auge auf Mengeneffekte

Mengenrabatte lohnen sich immer dann, wenn es um Artikel geht, die Ihre Kunden zu Hause lagern. Also all die Dinge, die regelmäßig gekauft und verbraucht werden. Reis, Getränke, Naschkram, aber auch Socken, Unterwäsche und Co. zählen dazu. Wählen Sie für solcherlei Rabattaktionen die Produkte aus, die Ihre Kunden auch woanders kaufen könnten, denn alles was er bei Ihnen kauft, erwirbt er nicht woanders.

7. Mehrfachrabatte sind ein Tabu

Achten Sie darauf, dass sich Ihre Rabattaktionen nicht überschneiden, sonst führt das dazu, dass Sie Ihre Produkte quasi verschenken. Ein 20 % auf alles Tag rechnet sich nicht mit einem 10 % Nachlass für Stammkunden und führt Sie über kurz oder lang in den Ruin.

8. Kreative Rabatte sind Gold wert

Binden Sie Ihre Rabatte an bestimmte Voraussetzungen. Nehmen Sie zum Beispiel gute Schulnoten für einen Rabatt von 20 % oder das Alter der Kinder für einen entsprechend prozentualen Rabatt. Auch die Länge der Haare, ein Rabatt für Glatzenträger, die Schuhgröße oder das Wetter können Gründe für Aktionen sein.
Zufallsrabatte wie das Glücksrad oder ein Los sind ebenfalls gern gesehen und werden gern angenommen. Je kreativer Ihre Aktion ist, desto mehr wirkt sie auf die Öffentlichkeit.

9. Das nächste Mal wird’s günstiger

Für die Betriebswirtschaft positiv sind die Rabatte, die auf den nächsten Einkauf gewährt werden. So stellen Sie sicher, dass Kunden wieder zu Ihnen kommen, um den Rabatt zu erhalten.

Eine ausgeklügelte Rabattaktion ist sehr profitabel

Je sorgfältiger Sie eine Rabattaktion planen, desto profitabler ist sie am Ende. Vergessen Sie bei der Planung nie, auch die Deckungssumme oder den Gewinn zu beachten und vermeiden Sie um jeden Preis doppelte Rabattaktionen. Nur so erreichen Sie am Ende der Aktion ausreichend hohe Gewinne.

Sorgen Sie für abwechslungsreiche und kreative Aktionen, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Überlegen Sie sich mithilfe unserer Tipps eine verkaufspsychologisch wertvolle Aktion, indem Sie zum Beispiel Rabatte auf einen oder zwei beliebte Artikel geben oder führen Sie eine Happy Hour ein.