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Mit Vitrinen und Theken Highlights im eigenen Laden schaffen

Dass die Ladengestaltung einen entscheidenden Einfluss auf die Verkaufszahlen hat, sollte mittlerweile jedem Ladenbesitzer klar sein. Doch wie können vor allem die Verkaufsschlager noch besser in Szene gesetzt und die Umsätze nachhaltig erhöht werden? Möglich ist das insbesondere mit Vitrinen und Theken, die für echte Highlights im Laden sorgen und die Blicke der Kundschaft auf sich ziehen.

Vitrine in Einzelhandel

Ziel der Ladengestaltung mit Vitrinen und Theken

Bevor auf Gestaltungsmöglichkeiten, Verwendungszwecke und Designs von Vitrinen und Theken eingegangen wird, soll das generelle Ziel dieser Einrichtungsobjekte näher vorgestellt werden. Denn anders als beispielsweise große Regale dienen die Möbel weder als Raumtrenner noch als praktischer Stauraum für eine möglichst hohe Anzahl an Produkten. Vielmehr schaffen Vitrinen und Theken Highlights im Laden und ziehen die erste Aufmerksamkeit des Kunden auf sich.

Daher gilt, dass insbesondere in Vitrinen besondere Produkte präsentiert werden sollten. Es muss sich dabei nicht unbedingt um die umsatzstärksten Waren handeln, sondern um ausgefallene oder sehr hochwertige Artikel. Sie sollten im besten Fall einen gewissen „Wow-Effekt“ beim Kunden auslösen. Danach werden Kunden zwangsweise auch auf die anderen Produkte aufmerksam, haben aber schon eine gewisse, positive Grundstimmung und sind eher dazu geneigt, weitere Artikel zu kaufen.

Glasvitrine mit Highlights bestücken

Qualitativ hochwertige Glasvitrinen sind ein echter Blickfang. Sie können vom Ladenbesitzer mitten im Raum platziert werden, wobei die Vitrinen meist mit einer Innenbeleuchtung ausgestattet sind. Der Vorteil von Vitrinen besteht in Bezug auf die Produktpräsentation dann darin, dass keine Holzwände oder Farben von den Produkten ablenken. Der Kunde kann sich die Artikel von allen Seiten anschauen, ohne dabei abgelenkt zu werden. Beispiele für den Einsatz solcher Vitrinen:

  • Schmuckläden: Besonders hochwertige Uhren oder Ketten werden von vielen Schmuckläden mit Vitrinen in Szene gesetzt.
  • Kleidungsgeschäft: Ein besonders schönes Outfit muss nicht zwangsweise an einer Schaufensterpuppe präsentiert werden, auch Vitrinen sind hierfür geeignet.
  • Sportläden: Auch Sportgeschäfte können Vitrinen nutzen. Beispielsweise präsentieren sie so die neusten Fußballschuhe eines bekannten Fußballstars.

Ziel der Produkte sollte es – wie bereits kurz angeklungen ist – sein, die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Nach Möglichkeit sollten sich hier auch die Preise der Artikel finden, damit sich der Kunde einen Überblick über die Preissituation im Laden verschaffen kann.

Vitrinen leiten zu anderen Produkten weiter

Ist die Aufmerksamkeit des Kunden erst gewonnen, beginnt der eigentliche Verkaufsprozess. Der Vorteil an den Glasvitrinen besteht darin, dass Sie diese schon recht mittig in Ihrem Laden platzieren können. Der Kunde macht somit einige Schritte in das Geschäft hinein und kann nach dem optischen Highlight auch die restliche Umgebung auf sich wirken lassen.

Schmuck Präsentation in Vitrine

Im besten Fall befinden sich hinter der Vitrine mit dem „Star-Artikel“ dann größere Regale beziehungsweise andere Verkaufsständer mit weiteren verkaufsstarken Produkten.

Auch diese nimmt der Kunde jetzt automatisch schneller wahr, weil sie sich in seiner unmittelbaren Umgebung befinden – ohne die Vitrine wäre der Kunde aber vielleicht nicht auf die Artikel gestoßen.

Platzieren Sie hinter der Vitrine am besten solche Produkte, die besonders hohe Umsätze versprechen.

Auch Theken fallen in den Blick

Ein weiterer, wichtiger Einrichtungsgegenstand für Einzelhändler sind Theken, denn sie können das Praktische mit dem Schönen kombinieren. Vielen Kunden fallen besonders hochwertige Theken schon aufgrund ihres Designs auf. Ist der Blick dann erst gefangen, müssen aber auch die hier präsentierten Produkte überzeugen. Gut geeignet sind solche Theken natürlich, um „stehende“ Produkte aufzubauen:

  • Fotogeschäft: Weil die Theken meist nur hüft- oder bauchhoch sind, können Fotoläden hier optimal kleinere Stative und die zugehörigen Kameras aufbauen. Sie befinden sich dann auf Augenhöhe der Kunden, wobei die Produkte gleich noch in die Hand genommen werden können.
  • Spielwarengeschäft: Im Spielwarenladen dürften sich die Theken sogar direkt auf Augenhöhe der eigentlichen Kundschaft befinden. Kinder können neues Spielzeug ebenfalls gleich anfassen und austesten.

Im Kleidungsgeschäft dienen Theken meist als eine Art „Wühltisch“, auf dem rabattierte Produkte angeboten werden. Das allein schafft jedoch noch kein optisches Highlight. Wichtig ist es in diesem Fall, die Theken mit zusätzlichen Aufstellern zu bewerben. „2 zum Preis von 1“ oder „Jetzt mit 40 % Rabatt“ sind Slogans, die die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich ziehen und letztlich Produkte verkaufen.

Tipp: Oftmals lassen sich die Theken mit Schubladen erweitern bzw. verfügen schon über die nützlichen Fächer. Hier können weitere Waren platziert werden, die der Kunde eigenständig aus der Theke entnehmen kann. Brillengeschäfte nutzen diese Möglichkeit etwa, weil nicht alle Produkte einen Platz im Regal finden können.

Theken als Kasse nutzen

Als eine Art Highlight im Laden kann die Theke aber auch dann fungieren, wenn sie als Kasse genutzt wird. Dabei wird das eigentliche Kassensystem ganz einfach auf der Theke aufgebaut und befindet sich dann in perfekter Bedienhöhe. Für Sie noch wichtiger ist allerdings, wie die Theke an sich gestaltet wird:

  • An den Theken können sich kleinere Behälter oder Einschübe befinden, in denen sich wiederum Produkte präsentieren lassen. So wird der Kunde zu Mitnahmekäufen verleitet. In Lebensmittelgeschäften werden so beispielsweise Kaugummis verkauft.
  • Zusätzlich dazu können Sie auf den Theken kleine Aufsteller platzieren, die beispielsweise auf besondere Rabattaktionen oder Treueprogramme aufmerksam machen.

Zwar dienen die Theken in diesem Fall nicht als erster Anlaufpunkt des Kunden, sie tragen aber einen nicht unerheblichen Teil zum Verkaufserlös und Umsatz bei.

Wichtig: Theken und Vitrinen müssen ins Ladenkonzept passen

Kassenbereich im Einzelhandel

Insbesondere Vitrinen ziehen die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich. Und auch Theken schaffen es, für optische Highlights im eigenen Laden zu sorgen. Das gilt allerdings nur, wenn die jeweiligen Möbelstücke auch wirklich ins Design des Geschäfts passen. Zwar dürfte eine rustikale Rotbuche-Theke im ansonsten weiß-klassisch gehaltenen Fotostudio zwar zweifelsfrei die Blicke auf sich ziehen, dies sorgt aber nicht unbedingt für den gewünscht positiven Effekt. Im besten Fall ist der Kunde nur etwas irritiert und schaut sich die Produkte trotzdem an.
Es gilt also in jedem Fall, keinen krassen Stilbruch zu begehen – und wenn dann wirklich gekonnt. Trotzdem sollten die Vitrinen und Theken auch unabhängig von den präsentierten Produkten auffallen, um den gewünschten Effekt zu erhöhen. Für Sie gilt es hier, den perfekten Mittelweg zu finden, damit Vitrinen und Theken echte Highlights in Ihrem Laden sind.

Fazit: Vitrinen und Theken als Einstiegspunkt

Beleuchtete Vitrinen oder mit Aufstellern ausgestattete Theken sind in vielen Läden der erste Blickfang. Dabei müssen die Möbelstücke dann noch nicht einmal die umsatzstärksten Produkte präsentieren. Sie dienen aber dazu, den Kunden in den Laden zu locken. Hier können beispielsweise besonders hochwertige Schmuckstücke, die neusten Fußballschuhe oder andere Highlights in Szene gesetzt werden. Ist der Kunde dann erst im Laden, wird er sich weiter umschauen und auch die restliche Produktpalette näher betrachten.