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Umkleidekabinen im Fokus – diese Tipps sollten Sie beherzigen

Bei der Einrichtung Ihres Geschäfts gilt es etliche Dinge zu beachten. Die Einrichtungskomponenten, die nicht auf dem ersten Blick im Fokus stehen, werden oft vernachlässigt. Dabei sind es Elemente wie die Umkleidekabinen, die den nötigen Ausschlag zum Kauf geben können. Eine gut geplante Umkleidekabine ist unerlässlich und trägt einen nicht unerheblichen Teil zum Umsatz bei. Denn genau hier wird final entschieden, ob die schicke Hose passt und mit nach Hause darf. Wir erklären Ihnen, welche Aspekte Sie beim Bau und beim Einrichten der Kabine beachten sollten und welche Installationsmöglichkeiten Sie haben.

Umkleidekabine Einzelhandel Bild #682122626 © filadendron - iStock.com

Welche Arten von Umkleidekabinen gibt es?

Sie haben die Möglichkeit zwischen Umkleidekabinen zu wählen, die freistehend sind oder fest an der Wand montiert werden. Daneben können Sie in der Regel zwischen den Formen eckig und rund wählen. Sollen mehrere Umkleidekabinen nebeneinander platziert werden, besteht die Möglichkeit sogenannte Anschlusskabinen einzusetzen. Diese sind kostengünstiger als einzeln nebeneinander platzierte Umkleidekabinen.

Tipp: Es gibt auch Umkleidekabinen, die Sie ideal in einer freistehenden Ecke montieren können, um jeden Winkel Ihres Verkaufsraumes optimal zu nutzen.

Die größten Hürden beim Bau der Umkleidekabine

Ihre Kunden sollen sich beim Anprobieren der Kleidung wohl fühlen. Allein aus diesem Grund ist es ungemein wichtig, dass die Umkleidekabine nicht zu klein ausfällt. Der Kunde muss bequem in die Sachen schlüpfen können. Zudem sollte ausreichend Platz für einen kleinen Hocker oder eine kleine Bank vorhanden sein.

Damit die Kleidung nicht achtlos auf den Boden geworfen wird, ist Umkleidekabinen Zubehör, wie Garderobenhaken sinnvoll. Pro Kabine sollten wenigstens einer, besser noch zwei Haken, angebracht werden.
Ebenso wichtig ist ein stabiler und blickdichter Vorhang, falls die Kabine keine feste Klapptür besitzt. Die Vorhänge dürfen auf keinen Fall hin und her wehen oder sich nicht vollständig schließen lassen.

Checkliste Umkleideraum

  • Ausreichend Bewegungsfreiheit
  • Sitz-/ Ablagegelegenheit
  • Garderobenhaken
  • Blickdichter Vorhang oder Klapptür

Wichtig: Die Umkleidekabine sollte im Idealfall barrierefrei gestaltet sein.
Auch Kunden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sollten die Kabine problemlos nutzen können.
Achten Sie beim Bau also auch unbedingt auf folgende Punkte:

  • Stufenlose Erreichbarkeit
  • Barrierefreie Tür (Schiebetür), besser Vorhänge
  • Ausreichend Platz
  • Gut berollbarer Bodenbelag
  • Haltegriffe

Zu empfehlen ist ein Wendekreis von etwa 150 cm.

Die ideale Ausstattung für Umkleidekabinen

Der Spiegel

Der Spiegel in Ihrer Umkleidekabine darf niemals dazu beitragen, dass Ihre Kunden und Kundinnen sich nicht richtig betrachten können oder gar dick fühlen. Um dem entgegenzuwirken, platzieren Sie am besten zwei hohe schmale Spiegel an sich gegenüberliegenden Seiten. Betrachtet sich Ihr Kunde in dieser Variante, fühlt er sich direkt schlanker und kann sich gleichzeitig von vorne und von hinten ansehen.

Tipp: Wählen Sie eine Größe, in dem Ihr Kunde sich von Kopf bis Fuß betrachten kann. Ideal geeignet sind rahmenlose Spiegel mit einer Höhe von ca. 120 cm.

Die Beleuchtung

Umkleidebereich Textilgeschäft Umkleidebereich in einem Textilgeschäft

Als eine der wichtigsten Komponenten gilt die Beleuchtung. Ein geschicktes Beleuchtungssystem dient nicht nur im Verkaufsraum als unerlässliches Instrument für steigende Absatzzahlen. Das Licht ist das A und O in Ihrer Umkleidekabine. Warum? Die romantische Bluse, die auf dem Kleiderbügel im Geschäft einen umwerfenden Eindruck macht, sieht überhaupt nicht mehr ansehnlich aus, wenn sie bei der Anprobe unter grellem Neonlicht erscheint. Jede Delle wird darunter sichtbar und die gesunde Hautfarbe Ihrer Kunden weicht einer kränklich anmutenden Blässe. Selbst die Farben der einzelnen Kleidungsstücke werden von solchen Beleuchtungssystemen verfälscht. Setzen Sie lieber auf ein warmes, leicht gedimmtes Licht. Solch ein Licht wirkt schmeichelnd. Ihre Kunden fühlen sich wohl und geborgen.

Die Sitzgelegenheit

Idealerweise besitzt Ihre Umkleidekabine einen Hocker oder eine kleine Sitzbank mit Ledersitzfläche. In den meisten Fällen werden diese Möglichkeiten gern genutzt, um die eigene Kleidung während der Anprobe nicht auf dem Boden ablegen zu müssen. Oft kommt aber auch eine Freundin mit in die Kabine, um Ihrer Kundin beratend zur Seite zu stehen. Es gehört zum guten Service und damit zu Ihrem guten Ruf, wenn Sie Ihren Kunden diese Sitzgelegenheit anbieten. Insbesondere ältere Kunden werden Ihnen für diese Gelegenheit sehr dankbar sein.

Tipp: Sitzgelegenheiten mit Sitzflächen aus Kunstleder oder Hocker eignen sich besonders gut, weil sie leicht zu reinigen sind. Polster hingegen verlieren schnell ihren neuen Glanz.

Die Garderobenhaken

Die Garderobenhaken bieten Ihren Kunden eine weitere Alternative ihre eigenen Sachen und auch die noch nicht gekaufte Kleidung ordnungsgemäß aufzubewahren. Es wäre mehr als ärgerlich, wenn die neue Ware auf dem dreckigen Boden landet und Flecken abbekommt. Garderobenhaken mit Bügel besitzen direkt einen integrierten Kleider-/ Jackenbügel. Bei der Befestigung der Haken sollten Sie an den Aspekt der Barrierefreiheit denken. Ein Kunde im Rollstuhl wird kaum an einen Haken reichen, der auf 160 cm Höhe befestigt ist. Setzen Sie einen Haken hoch und einen auf eine Höhe von etwa 120 cm.

Weitere Extras

Umkleidekabinen Textilladen Umkleidekabinen in einem Textilladen

Wenn möglich, befestigen Sie ein paar Haltegriffe innerhalb der Umkleidekabine. Denn ältere Menschen und auch Menschen mit körperlicher Behinderung profitieren von diesem Extra. Sie können sich selbstständig hochziehen und sind weniger auf die Hilfe Außenstehender angewiesen. Neben der Möglichkeit sich selbst aufzurichten, gewährt dieses kleine Extra Ihren Kunden ein Gefühl von Eigenständigkeit und Respekt, welches sie sehr schätzen werden. Am Ende sind es oft auch die persönlichen Emotionen, die zu einer Kaufentscheidung führen können.

Fazit: Umkleidekabine fördert Verkaufserfolg

Eine sorgfältig geplante und gebaute Umkleidekabine ist im Alltag des Geschäftslebens kaum wegzudenken und trägt erheblich zum Umsatz bei. Beim Bau einer Umkleidekabine gibt es allerdings einige Aspekte zu beachten: beispielsweise den Einsatz eines geeigneten Beleuchtungssystems, die Spiegelgröße oder gar den barrierefreien Zugang - schaffen Sie eine verkaufsoptimierte Atmosphäre. Mit den Tipps und Empfehlungen aus unserem Leitfaden überwinden Sie sämtliche angesprochenen Hürden optimal.