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Stromsparen: Wie Händler Energiekosten einsparen können

Laut EHI-Studie „Energie-Monitor 2018“ konnte der Einzelhandel 2017 im Gegensatz zu den Vorjahren seinen Stromverbrauch nicht senken. Aktuell steigen die Energiekosten im Food- und Nonfood-Handel sogar wieder an. Wir geben einen kurzen Einblick in die Studie und geben Ihnen nützliche und leicht umsetzbare Tipps zum Energiekosten sparen mit auf den Weg.

Einzelhandel Energiekosten sparen Mit einfachen Tipps kann bares Geld gespart werden - Krisana Antharith/Shutterstock.com

Kurzer Überblick zur EHI-Studie „Energie-Monitor 2018“

Während in den vergangenen Jahren die Stromkosten insgesamt stetig sanken, steigen sie im Einzelhandel seit 2017 an. Die Steigerung liegt im Nonfood-Handel bisweilen nur bei wenigen Cent (19,24 € / m² im Jahr 2017 – 19,22 € / m² im Jahr 2016). Im Food-Handel liegt die Steigerung bei 1,02 € pro Quadratmeter. Beides sind keine immensen Beträge, allerdings wäre es für Ihren Geldbeutel und für die Umwelt besser, wenn der Energieverbrauch und damit zusammenhängende Kosten sinken würden.

Der Grund für die steigenden Stromkosten liegt laut Benjamin Chini, Projektleiter des Forschungsbereichs Energiemanagement im EHI, zum Beispiel bei aufwendigen Beleuchtungskonzepten oder Gastronomieangeboten.

Regulär investieren deutsche Händler viel in energiesparende Maßnahmen. In den letzten fünf Jahren investierten rund 41 % der Lebensmittelhändler jeweils mehr als 25 Mio. Euro in entsprechende Maßnahmen. 52 % der Non-Food Händler investierten mit 5 bis 25 Mio. Euro ebenfalls sehr viel in die kostensenkende Energieoptimierung.

Dass sich solche Summen insbesondere kleine Unternehmen nicht leisten können, ist verständlich. Doch auch in kleinen Geschäften können Sie mit ein paar praktischen Tipps effizient Energie einsparen.

4 effektive Tipps zum Senken der Energiekosten im Einzelhandel

1. Richtig Lüften

An heißen Tagen sind Klimaanlagen eine wahre Wohltat. Allerdings verbrauchen sie auch eine Menge Strom. Im Schnitt lassen sich etwa 75 Euro pro Gerät im Jahr sparen, wenn die Klimaanlagen ausgeschaltet bleiben. Richtiges Lüften ist eine gute und günstige Alternative. Im Idealfall sollten morgens alle Fenster geöffnet werden, denn dann ist die Luft noch kühl. Ist das nicht möglich, sollte die Klimaanlage der Wahl mindestens Energieeffizienzklasse A besitzen.

2. Die richtige Beleuchtung

Am schnellsten lässt es sich mit zeitgemäßer Beleuchtung sparen. Idealerweise setzen Sie bei der Beleuchtung deshalb auf sparsame und langlebige LED-Leuchtmittel. Auch die Stiftung Warentest ist davon überzeugt, dass mit LED-Beleuchtung bei gleicher Lichtmenge 80 % der Stromkosten gegenüber gewöhnlichen Glühlampen eingespart werden können.

3. Der richtige Computer

Arbeiten Sie und Ihre Mitarbeiter viel am Computer, sollten Sie einen Laptop vorziehen. Ein Desktop-PC verbraucht bei normalem Betrieb etwa 200 Watt, ein Laptop lediglich 30 Watt – bei gleicher Leistung und Ausstattung. Satteln Sie um, können Sie pro Gerät und Jahr etwa 55 Euro einsparen. Auch der Energiesparmodus sollte am Laptop oder Computer optimal eingestellt werden.

4. Gut gekühlt

Besitzen Sie einen Kiosk oder ein Geschäft, in dem viele Getränke und Lebensmittel gekühlt werden müssen, sollten Sie beim Kauf eines Kühlgerätes gut hinschauen. Ersetzen Sie beispielsweise ein altes Gerät mit der Effizienzklasse D durch ein neuwertiges Modell mit der Klasse A+++, lassen sich im Jahr etwa 370 Kilowattstunden sparen. Umgerechnet sind das etwa 105 Euro. Weiterhin gilt: Beachten Sie auch die Verbrauchsangaben, gerade hier gibt es gravierende Unterschiede.

Energiekosten einsparen muss nicht teuer sein

Während große Händler ein ausreichend großes Budget für etliche Energiekosten senkende Maßnahmen zur Verfügung haben, fällt es kleinen Händlern oft schwer, Strom zu sparen. Mit unseren Tipps zum Senken der Kosten können sowohl kleine als auch große Händler effizient Energie sparen.

Neben der richtigen Hardware sollten auch Ihre Mitarbeiter im richtigen Umgang mit den Geräten geschult werden. Sie sparen bares Geld, wenn der Laptop Ihrer Bürokraft nach einer gewissen Zeit in den Stand-By-Modus geht, als wenn er den ganzen Tag über mit voller Leistung läuft.