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TOP 5 Tipps für Modeboutiquen - Ladenbau Ratgeber

Die Art und Weise wie Ladenbesitzer ihre Waren präsentieren hat einen entscheidenden Einfluss auf den Verkaufserfolg. Im Rahmen einer neuen Reihe beschäftigen wir uns daher mit der optimalen Warenpräsentation, wobei Modeboutiquen den Anfang machen. Wichtig ist hier vor allem, besondere Highlights gezielt in Szene zu setzen, die Waren übersichtlich aufzubereiten und eine zielgruppengerechte Preispolitik zu betreiben.

Warenpräsentation für Modeboutiquen

Tipp 1: Waren übersichtlich im Laden platzieren

Für die Präsentation Ihrer Waren eignen sich insbesondere Textil-Gondeln und höhenverstellbare Ringständer. Denn mit den fahrbaren Kleiderständern ist es möglich, den Laden ohne großen Aufwand regelmäßig umzugestalten. Zudem lassen sich die Kleidungsstücke so in einer Höhe präsentieren, die den Blick auf das Geschäft an sich nicht verdeckt. Der Kunde kann bequem das komplette Sortiment überblicken und sehen, was sich in einigen Metern Entfernung befindet. Im Idealfall werden die Waren auf einer Höhe zwischen 90 und 140 Zentimetern präsentiert.

Weiter wird die Übersichtlichkeit dadurch gefördert, dass die Ladenfläche an sich nicht zu sehr mit Kleidung vollgestellt wird. Dabei gilt der Grundsatz: Je teurer die verkaufen Waren, desto mehr Platz dürfen die Artikel haben. Gut geeignet für die Warenpräsentation sind natürlich auch die Wände, hier können größere Regale installiert werden.

Tipp 2: Besondere Highlights in Szene setzen

Gerade im höherpreisigen Segment gibt es immer Waren, die besonders einzigartig sind. Das können beispielsweise die neusten Designer-Schuhe oder ein sehr ausgefallenes Kleid sein. Diese Produkte dürfen optisch besonders in Szene gesetzt werden, wobei das nicht nur den Verkaufserfolg dieser Ware fördert. Kunden haben dadurch einen fixen Bezugspunkt im Raum, an dem sie sich orientieren können. Die Schuhe könnten beispielsweise in einer separaten Glasvitrine stehen, die entsprechend gut beleuchtet ist.

Im Idealfall platzieren Sie um dieses optische Highlight direkt andere Produkte, zu denen die Kunden geleitet werden. So könnte die angesprochene Glasvitrine etwa mit gewissem Abstand vor einer Wand stehen, vor der sich wiederum einige Regale mit „gewöhnlicher“ Ware befindet. Über den Eye-Catcher leiten Sie Kunden direkt zu den Produkten, die Sie eigentlich verkaufen möchten.

Tipp 3: Preise sind im Modebereich wichtig

Zur Warenpräsentation gehört es, dem Kunden die Preise für die Produkte mitzuteilen. Hier bieten sich mehrere Möglichkeiten:

  • Aus der Ferne: Besonders bei Rabattaktionen und im niederen Preissegment werben schon recht auffällige Schilder mit den Preisen. „Zwei Hosen für 30 Euro“ oder „Langarm-Shirts in verschiedenen Farben nur je 10 Euro“ sind dann beliebte Werbemittel.
  • In der Kleidung: Etwas dezenter sind Preisschilder, die sich im inneren der Kleidung befinden. Der Vorteil: Der Kunde muss das Kleidungsstück anfassen und aktiv betrachten, um den Preis zu erfahren.
  • Keine Preise: Steht an einem Produkt kein Preis, dann ist es teuer, vielleicht sogar zu teuer – das ist zumindest der erste Gedanke. Auf Preise sollten Sie nur verzichten, wenn Sie ausschließlich sehr wohlhabende Kunden bedienen, die Ihren Laden ohnehin gut kennen.

Je nach Größe Ihres Ladens können Sie die Waren auch preislich sortieren. Um zu den eher günstigeren Stücken zu gelangen, sollten die Kunden möglichst durch das ganze Geschäft geführt werden. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kunde doch mal ein etwas besseres Kleidungsstück gönnt.

Tipp 4: Shop-in-Shop-System

Dem Shop-in-Shop-System wird in der Textilwirtschaft eine recht große Zukunft bei der Warenpräsentation zugesagt. Gemeint ist damit ein Konzept, bei dem die Waren eines bestimmten Herstellers oder eine spezifische Warengruppe optisch vom Laden abgehoben wird. Bekannt ist beispielsweise die Unterteilung zwischen Herren- und Damenabteilung. Dann führt ein recht kleiner Gang zwischen zwei ansonsten offenen Bereichen in die jeweiligen Abteilungen.

Für den Kunden bietet das Vorteile in Sachen Übersicht. Er weiß immer, in welcher Abteilung er sich gerade befindet und was hier gekauft werden kann. Für Sie ist dabei auch interessant, dass dieser Teil des Ladens an einen bestimmten Hersteller vermietet werden kann. Bei Elektronik-Händlern gehört das zum Standard, oft haben große Marken wie Apple oder Bose hier eigene Verkaufsflächen gemietet. Es gibt aber auch tolle Ideen für Trachten Ladengeschäfte – natürlich in Abhängigkeit vom individuellen Laden und Umsetzung – und können dann eine gute und vor allem konstante Einnahmequelle sein.

Tipp 5: Kennen Sie die verkaufsaktiven Flächen Ihrer Boutique

In jedem Laden gibt es besonders verkaufsaktive Ladenzonen, die wiederum mit den beliebtesten Waren und Produkten gefüllt werden sollten. Es handelt sich in der Regel um:

  • Alle Wände, die sich auf der rechten Seite des Kunden befinden.
  • Die Kassenbereiche, wobei sich hier vor allem kleinere Accessoires gut verkaufen lassen.
  • Auflaufflächen, die einen Richtungswechsel erfordern.
  • Aufmerksamkeit erregen auch die Kopfseiten von Gondeln.
  • Ganzbegrenzungen werden vom Kunden immer wieder in den Blick genommen.

Fazit: Nicht nur optische Faktoren berücksichtigen

Wenn Sie mit Ihrer Warenpräsentation erfolgreich sein möchten, dann versteifen Sie sich nicht darauf, den Laden optisch möglichst ansprechend zu gestalten. Natürlich ist das ein wichtiger Faktor, zur optimalen Warenpräsentation gehören aber auch Faktoren, die die Kauffreude nachweislich anregen. Dazu zählt es beispielsweise, Waren an strategisch wichtigen Punkten zu platzieren, an denen die Kunden immer vorbeilaufen. Mit optischen Highlights und einer übersichtlichen Warenpräsentation lockern Sie die Kauffläche ansprechend auf, was ebenfalls für höhere Verkaufszahlen sorgt. Zudem können Sie je nach Art Ihrer Boutique auch über ein Shop-in-Shop-System nachdenken.