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Visual Merchandising - so wichtig ist es wirklich

Visual Merchandising ist wichtig, wird aber häufig unterschätzt. Manch einer kann mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen. Wir erklären, was Visual Merchandising ist und geben nützliche Beispiele zur optimalen Umsetzung.

Visual Merchandising Einzelhändler Von TheaDesign/Shutterstock.com

Was bedeutet Visual Merchandising?

Übersetzt heißt Visual Merchandising schlicht „Visuelle Verkaufsförderung“. Das bedeutet, dass Sie durch gutes Visual Merchandising die Verkäufe durch optische Einflüsse steuern können – es ist quasi der wortlose Kommunikationsweg zu Ihren Kunden. Richtig angewendet, stärkt es die Persönlichkeit Ihres Ladens und die Identifikation mit einer Marke. Sie können Produkte hervorheben, mit Ihren Interessenten kommunizieren, die Kaufentscheidung beeinflussen und Ihren Umsatz steigern.

Beim Visual Merchandising kommt es vor allem auf das ganzheitliche Erscheinungsbild an. Von der Fassade, über die Schaufenster bis hin zum Kundenstopper. Lokale Gegebenheiten und Kundenansprüche sollten genauso berücksichtigt werden, wie die optimale Darstellung von Waren und Unternehmen. Visual Merchandising ist zu Recht eine bekannte und bewährte Methode im Einzelhandel.

Wo wird Visual Merchandising angewendet?

Visual Merchandising wird an allen Orten angewendet, an denen Ihre Kunden Ihren Produkten oder Dienstleistungen begegnen. Das sind zum Beispiel

  • Point of Sale
  • Schaufenster
  • Showrooms
  • Events
  • Messen
  • Verkaufsräume

Auch auf virtuellen Plattformen, wie beispielsweise im Online-Shop oder auf der Homepage, findet Visual Merchandising statt.

Wie setzt man Visual Merchandising effektiv um?

Textilgeschäft mit schöner Ladengestaltung Ein rundum stimmiges Ladenkonzept, damit Kunden sich wohlfühlen -stockstudio/Shutterstock.com

Beim korrekten Visual Merchandising ist es nicht ausreichend, Produkte einfach nur anzubieten.
Die Dekoration um die Ware ist das A und O. Fragen Sie sich doch mal, welche Variante Sie bevorzugen würden:

  • Sie stellen eine Schaufensterpuppe mit Mode der aktuellen Kollektion ins Schaufenster und setzen ein Preisschild daneben.
  • Sie stellen eine Schaufensterpuppe mit Mode der aktuellen Kollektion ins Schaufenster. Neben dem Preisschild gibt es passende Highlights wie Bälle, Sand und Sonnenschirm und eventuell einen Slogan zu sehen.

Wie bereits erwähnt und anhand der Beispiele gut erkennbar, dreht es sich beim Visual Merchandising um das Ganzheitliche. Durch eine gute Umsetzung lassen Sie die leblosen Produkte lebendig erscheinen. So wird aus einem „Das möchte ich haben.“ ein „Das brauche ich unbedingt.“.

Tipps, Tricks & Beispiele zum Visual Merchandising

1. Sorgen Sie für Wiedererkennung

Wenn Sie einen Anzug von Hugo Boss kaufen, gehen Sie in der Regel davon aus, einen qualitativ hochwertigen Anzug erworben zu haben. Die Marke selbst wird nämlich assoziiert mit Eleganz, Männlichkeit und Luxus. Sowohl Schaufenster als auch der Eingangsbereich & Co. werden bei der Gestaltung der Geschäfte aufeinander abgestimmt. In jeder Stadt erkennen Kunden sofort, ob der Laden vor ihnen ein Hugo Boss Geschäft ist oder nicht. Wiedererkennung hat also einen hohen Stellenwert im Visual Merchandising.

2. Übermitteln Sie eine klare Botschaft

Um wirklich erfolgreich zu sein, benötigt Ihr Visual Merchandising Konzept eine klare Botschaft. Überlegen Sie sich also genau, welches Image sie transportieren möchten und welche Zielgruppe Sie mit Ihren Waren überhaupt ansprechen wollen. Möchten Sie überwiegend junge Menschen erreichen, setzen Sie auf einen modernen und dynamischen Eindruck. Gutverdienende Mittvierziger sehen lieber Eleganz und Souveränität. Erstellen Sie also ein klares Konzept von Farbgebung, Schriftarten, Mobiliar und allen anderen Dingen, die der optischen Präsentation von Produkten und Image dienlich sind.

3. Präsentieren Sie Ihre Produkte spannend

Produktplatzierung und Styling sind wichtig, wenn es um gelungenes Visual Merchandising geht. Ordnen Sie Ihre Produkte deshalb strategisch sinnvoll an. Das Kombinieren unterschiedlicher Artikel regt oft zu Spontankäufen an. Als Beispiel nehmen wir ein Mode-Geschäft:

visuell Präsentation Schaufensterpuppen An Schaufensterpuppen präsentieren Sie Produkte verkaufsfördernd - Von Grisha Bruev/Shutterstock.com

Auf einer Schaufensterpuppe präsentieren Sie ein komplettes Outfit. Zusätzlich sollten Sie jetzt anfangen zu kombinieren und Cross-Selling Strategien nutzen. Die passenden Schuhe, eine Handtasche oder Accessoires hauchen dem Outfit leben ein und regen zu Impulskäufen an.

Ebenfalls sinnvoll ist es, wenn zum Beispiel der Ärmel eines Hemdes hochgekrempelt wird. Dann sieht der Kunde nicht nur ein Hemd, sondern direkt eine Variation und im besten Fall (wenn die Dekoration Drumherum stimmt) sich selbst darin.

Fazit: Auf Visual Merchandising ist im Einzelhandel nicht verzichtbar

Ob Supermarkt, Elektrofachgeschäft, Optiker, Juwelier oder Modeboutique: Visual Merchandising ist für jedes Unternehmen wichtig. Indem Sie ein ganzheitliches Konzept verfolgen, dass auf Ihre Botschaft, Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe abgestimmt ist, erzielen Sie höhere Umsätze und schaffen einen Wiedererkennungswert.

Achten Sie also zum Beispiel darauf, stets einem roten Faden zu folgen, um nicht für Verwirrung zu sorgen. Tragen Sie dazu bei, dass Sie Ihre Produkte lebhaft präsentieren. Stellen Sie nicht nur Artikel zur Schau, sondern erschaffen Sie mit passender Dekoration eine ansprechende Kulisse.