Influencer Marketing ist derzeit in aller Munde. Jedes Unternehmen versucht, mit den Social Media Stars zu kooperieren und die eigene Marke zu stärken. Das gilt längst nicht mehr nur für große Beauty-Marken, sondern auch für kleinere Online-Shops oder den stationären Einzelhandel. Denn neben den Stars der Szene mit Millionen Followern gibt es auch immer mehr Instagramer, Blogger und YouTuber, die über deutlich weniger Fans verfügen und damit für kleinere Brands bezahlbar sind.

Doch lohnt sich Influencer Marketing wirklich? Und wen können Sie als Ladenbesitzer durch gesponserte Posts erreichen? Wir widmen uns dem Thema ausführlich und zeigen Chancen und Risiken der Marketing-Maßnahme auf.

Was genau sind Influencer eigentlich?

Schon der Begriff „Influencer“ an sich ist schwammig und wissenschaftlich nicht klar definiert. Gemeint sind generell Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und durch ihre Meinung andere Menschen beeinflussen können. Grundsätzlich könnten also durchaus auch Politiker und Journalisten als Influencer bezeichnet werden, gemeint sind aber in der Regel Nutzer von sozialen Netzwerken:

  • Social-Media-Nutzer mit einer hohen Anzahl an Followern

  • Blogger

  • YouTuber

  • Prominente mit einer hohen Anzahl an Fans

Merke!

Besonders stark betroffen sind die sozialen Netzwerke YouTube und Instagram, mit denen die Influencer ab einer gewissen Zahl an Followern sogar ihren Lebensunterhalt verdienen können. Professionell wird der Auftritt meist, wenn es mindestens 10.000 Fans gibt (Micro-Influencer), die Stars der Szene haben mehrere Millionen Follower. 

Von Influencer Marketing ist wiederum zu sprechen, wenn diese Reichweite der Blogger, YouTuber und Co. genutzt wird, um Werbung zu machen. Vor allem große Beauty-Marken haben die Potenziale schon früh erkannt und bezahlen etwa YouTuber dafür, dass sie in einem Video ein Produkt des Unternehmens vorstellen.

Wen beeinflussen die Social Media Stars?

  • 70 Prozent der 18- bis 34-jährigen geben an, eine Kaufentscheidung schon einmal auf Basis einer Empfehlung über Social Media vollzogen zu haben.
  • Jede zweite Kaufentscheidung wird durch die sozialen Netzwerke beeinflusst.
  • 30 Prozent der Konsumenten sind solche Empfehlungen wichtig oder sehr wichtig.
  • Ganze 82 Prozent der Verbraucher vertrauen auf die Empfehlungen von Micro-Influencern.

Merke!

Dabei gilt der im Marketing bekannte Grundsatz: Je jünger der Verbraucher, desto einfacher ist er zu beeinflussen. Gerade Minderjährige sehen die Influencer als Vorbilder an, eifern ihnen regelrecht nach. Was früher noch Musiker oder Fußballer waren, sind heute YouTuber und Blogger.

Diese Kooperations- und Werbemöglichkeiten bieten sich Ihnen

Grundsätzlich werden Kooperationen mit Influencern heute über Agenturen abgeschlossen, denn nur die wenigsten Social Media Stars haben überhaupt noch Zeit für die Bearbeitung der Anfragen. Möchten Sie mit den Influencern werben, so besteht die gängigste Möglichkeit darin, einen einzelnen Post zu kaufen. Auf Instagram, Facebook und Co. wird dann ein Bild mit dem eigenen Produkt oder sogar in Ihrem Laden gepostet und ein kurzer Text hierzu verfasst.

Der Effekt: Follower werden auf Ihr Geschäft aufmerksam und finden es interessant, weil Ihr Idol Werbung für den Laden macht – ganz wie bei herkömmlicher Werbung eben auch.

Etwas ausführlicher – dafür aber auch teurer – sind Videos. Im Rahmen eines Vlogs (vereinfacht ein selbst gedrehtes Video über einen Tag im Leben des Influencers) könnte der Influencer Ihren Laden betreten und dem Zuschauer so einen deutlich besseren Eindruck des Geschäfts vermitteln.

Weitere Konzepte:

  • Gewinnspiele: Der Influencer könnte beispielsweise Gutscheine für einen Einkauf in Ihrem Laden verlosen. In der Regel steigert dies die Interaktionsraten deutlich, zudem können Sie so Likes für Ihre eigenen Social-Media-Auftritte gewinnen, sofern dies als Bedingung für die Gewinnspielteilnahme genannt wird.

  • Längere Kooperationen: Es muss nicht unbedingt bei einmaligen Posts bleiben. Es kann auch eine längerfristige Kooperation geplant werden, um die Bekanntheit des eigenen Ladens nachhaltig zu steigern und gleichzeitig den Influencer als eine Art Markengesicht zu etablieren.

  • Werbung: Influencer können auch für klassische Werbemaßnahmen genutzt werden. Sie dienen dann etwa als Model für Plakate, Flyer und Co.

  • Veranstaltungen: Gerade regional bekannte Influencer können ideal dazu genutzt werden, Events im eigenen Laden zu promoten. Dann haben die Fans die Möglichkeit, sich Autogramme zu holen oder live mit ihren Vorbildern zu sprechen.

Für Sie als Ladenbesitzer ist es in der Regel besonders vorteilhaft, auf regional bekannte Influencer zu setzen. Dadurch ist die Zielgruppe meist sehr homogen und stammt aus Ihrer Region, so dass nicht nur Ihre Markenbekanntheit steigt, sondern die Follower im besten Fall auch tatsächlich in Ihren Laden kommen.

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Kosten für das Influencer Marketing

Nachdem Ihnen die Möglichkeiten des Influencer Marketing vorgestellt geworden sind, stellen Sie sich vermutlich unweigerlich die Frage: „Und was kostet das Ganze?“ Gerade YouTuber halten sich bezüglich ihrer Einnahmen sehr bedeckt, die Stars der Szene sind aber längst Multimillionäre – auch wenn das nicht zum Image des bodenständigen und unbedarften „Videomacher“ passt. Preise kommen vor allem durch Verhandlungen zustande, wobei Falko Kremp, Inhaber einer renommierten Influencer-Agentur, kürzlich im Fachmagazin HORIZONT folgende Richtwerte preis gab:

  • Top-Influencer mit globaler Reichweite verlangen bei Instagram zwischen 15.000 und 20.000 US-Dollar pro Post.

  • Influencer mit einigen hunderttausend Followern verlangen rund 1.000 US-Dollar pro Post und hunderttausend Follower.

  • Micro-Influencer mit nur etwa 10.000 bis 50.000 Fans verlangen knapp 250 US-Dollar für einen Beitrag.

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Die Preise bei YouTube sind höher und liegen laut Kremp bei rund 2.000 US-Dollar pro 100.000 Follower. Zudem können Kosten für die Erstellung von Videos hinzu kommen. Allerdings sind deutschsprachige Influencer deutlich günstiger, für einen Post müssen Sie hier rund 5 Euro / tausend Follower bei Instagram und 40 Euro / tausend Follower bei YouTube einplanen. Allerdings sind die Preise äußerst dynamisch und können schnell schwanken. Es kommt auch immer darauf an, wie sehr sich der Influencer mit Ihrer Marke identifizieren kann und was genau geplant ist.

 Zusammenfassung: Möchten Sie Influencer Marketing betreiben, so fallen für einen einzelnen Posten Kosten von einigen hundert Euro an.

3 Tipps für Ihre Suche nach dem richtigen Influencer

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Influencer Marketing zu betreiben oder die Marketing-Maßnahme zumindest auszutesten, so steht und fällt der Erfolg mit dem Influencer selbst. Die folgenden drei Tipps sollen Ihnen dabei helfen, einen für Ihre Ansprüche als Ladeninhaber passenden Social Media Star zu finden.

Tipp 1: Vorsicht bei absoluten Zahlen

Follower können schon längst gekauft werden. Gerade im asiatischen Raum gibt es ganze Firmen, die nichts anderes tun, als Personen bei Facebook mit gefakten Accounts zu folgen und Likes abzugeben. Schauen Sie daher hinter die Fassade: Wie hoch ist das Engagement der Follower (Kommentare, Teilen etc.)? Wie sehen die Kommentare aus (nur kurze Wörter oder tatsächliche, echte Kommentare)? Werden regelmäßig Posts gelöscht?

Tipp 2: Passendes Markengesicht wählen

Genau wie bei den „richtigen“ Stars gilt, dass solche Kooperationen einen hohen Nutzen haben können – aber manchmal ins genaue Gegenteil umschlagen

Der Influencer sollte eine möglichst weiße Weste haben und politisch neutral sein. 

Alles andere kann schnell zu einer negativen Wahrnehmung Ihrer eigenen Marke führen.

Tipp 3: Micro-Influencer auswählen

Wenn Sie nur wenige hundert Euro für die Werbe-Maßnahme ausgegeben möchten, sollte Sie sich auf die Suche nach Micro-Influencern aus Ihrer Region fokussieren.

Obwohl der gesponserte Post vielleicht nur wenige tausend Menschen erreicht, kann der Effekt trotzdem hoch sein. 

Schließlich wird genau Ihre Zielgruppe mit dem Beitrag angesprochen.

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Fazit

Influencer Marketing kann sich lohnen

Blogger, YouTuber und Instagramer – das sind die neuen Vorbilder gerade der jüngeren Generation.

Sie haben einen hohen Einfluss auf Kaufentscheidungen und können ideal in den eigenen Marketingmix eingebunden werden.

Für Sie als Ladenbesitzer ist es dabei vor allem sinnvoll, mit „kleineren“ Influencer zu werben, die regionale Bekanntheit vorweisen können.

Mehrere hundert Euro sollten aber auch hier für einen Post eingeplant werden, wobei sich die Investition auszahlen kann.

Schließlich können Sie – bei geschickter Wahl des Influencers – genau Ihre Zielgruppe ansprechend und für mehr Umsätze im Ladengeschäft sorgen.

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