Immer mehr Menschen achten auf ihre Umwelt und versuchen Müll zu reduzieren. Auch von Händlern wird von deren Kunden mittlerweile ein verantwortungsbewusstes Denken erwartet. In diesem Beitrag erklären wir, wie Sie als Einzelhändler Plastikmüll reduzieren können und geben nützliche Tipps für alle Branchen.

Heute schon an morgen denken!

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kunden auch in Zukunft gern mehr für regionale und ökologische Produkte ausgeben, ist sehr hoch. Beim Ladenumbau oder beim Verkauf Ihrer Produkte können Sie Berge an Müll einsparen!

Wenn Sie Ihr Ladenlokal einrichten oder einen Ladenumbau planen, achten Sie am besten schon heute darauf möglichst viele Komponenten in der Ladenausstattung einzusetzen, die Sie auch in Zukunft nutzen können - gestalten Sie Ihr Unternehmen umweltfreundlich und nachhaltig!

10 knallharte Fakten zum Plastikmüll auf einen Blick

Müllberge vermeiden! ShopDirect Ratgeber

Wussten Sie??
  1. Der durchschnittliche Europäer produziert mehr als 100 kg Plastikmüll im Jahr.

  2. Bis Plastik verrottet, dauert es bis zu 500 Jahren.

  3. In vielen Bereichen des Ozeans gibt es 60-mal mehr Plastikmüll als Plankton.

  4. Über 100 Millionen Tonnen Plastikmüll treiben im Meer.

  5. Mehr als 100.000 Meerestiere sterben jährlich im vom Plastik verschmutzten Lebensraum.

  6. Plastikpartikel und Giftstoffe gelangen über Meeresfrüchte zurück in unsere Nahrungskette.

  7. Lediglich 11 von über 100.000 Substanzen, die in Plastikprodukten eingesetzt werden, wurden in den letzten 10 Jahren genauer untersucht.

  8. Weichmacher in Plastik können zu Krebs, Asthma, Unfruchtbarkeit & Co. führen.

  9. Eine Tube Zahnpasta kann bis zu 10 % Mikroplastik enthalten.

  10. Bis Plastik verrottet, dauert es bis zu 500 Jahren.

Grund genug, für Verbraucher und Sie als Händler, den Plastikmüll zu reduzieren.

Der Einzelhandel ohne Plastikverpackung – geht das?

Wir orientieren uns an dem Beispiel der ehemaligen Grundschullehrerin Bettina Roth, die mittlerweile einen kleinen Laden führt, und sagen: „Ja“. Zwar nicht komplett, aber ein Großteil an Müll ließe sich reduzieren, so wie es früher der Fall war. Äpfel waren nicht in Pappe und Plastik gehüllt, sondern wurden in einem Korb transportiert. Milch kam in Flaschen vor die Haustür oder wurde mit der Kanne frisch vom Bauern abgeholt.

Welche Produkte eignen sich für den Verkauf ohne Plastikverpackung?

Besonders haltbare Artikel eignen sich für den unverpackten Verkauf. Beispielsweise

  • Hülsenfrüchte

  • Trockenfrüchte

  • Nudeln

  • Brühe

  • Öle

  • Essig

  • Honig

Ebenso plastikfreie Zahnbürsten oder Waschmittel, das nicht in Plastikflaschen, sondern im Karton zum Verkauf gestellt wird. Weniger haltbare Produkte lassen sich natürlich in die Kühlung stellen und ebenso unverpackt verkaufen oder zumindest in einer anderen Verkleidung als Plastik.

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3 Tipps, um Plastikmüll im Einzelhandel zu reduzieren

Wie Sie als Händler Plastikmüll reduzieren können, verraten wir Ihnen in diesem Abschnitt:

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# Tipps 
 
  1. Planen Sie akkurat
    Überlegen Sie im Vorfeld, welche Menge an Waren die richtige ist, damit nichts schlecht wird und Sie keine Umsatzeinbußen erleiden. Insbesondere bei nicht lang haltbaren Produkten ist das wichtig.

  2. Präsentieren Sie Waren richtig
    Viele Artikel lassen sich in Körben oder Bulk-Behältern anbieten, so dass Ihre Kunden sich selbst bedienen können. Wichtig ist allerdings, dass die Hygiene nicht zu kurz kommt. Stellen Sie Ihren Kunden Zangen oder andere Hilfsmittel bereit, mit denen die Waren sich aus dem Behälter nehmen lassen. Flüssige Produkte können neben Glasflaschen zum Abzapfen bereitgestellt werden.

  3. Die Transportverpackung
    Viele Kunden werden eigene Gläser, Flaschen, Dosen, Körbe oder andere Transportmittel mitbringen. Vor dem Einkauf gewogen gibt es dann auch keine Abweichungen nach dem Befüllen. Alternativ können Sie Ihren Kunden Stoffbeutel, Pumpflaschen & Co. natürlich auch verkaufen oder verpfänden.

Fazit

Plastikmüll reduzieren, ist nicht schwer

Grundsätzlich kann jeder Händler den anfallenden Plastikmüll reduzieren, wenn er es möchte. Statt Plastiktüten für Obst und Gemüse können beispielsweise kleine Pappkisten eingesetzt werden. Und die übliche Tüte an der Kasse kann durch Stoffbeutel ersetzt werden.

Wenn Sie planen, den Plastikmüll für sich und Ihre Kunden zu reduzieren, lohnt sich oft auch ein Blick auf regionale Partner. Denn dann müssen die Produkte nicht weit transportiert werden und kommen in der Regel schon ohne Plastikverpackung in Ihrem Lager an.

Den Kunden freut das auch, denn der weiß dann ganz genau, woher die Produkte stammen.

ShopDirect Marcel Johne - Digital Signage

LADENBAU-PROFI MARCEL JOHNE

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FAQ

Häufige Fragen 


Alle Fragen zum Thema Unverpackt-Laden.

...der durchschnittliche Europäer mehr als 100 kg Plastikmüll im Jahr produziert?
Grund genug, für Verbraucher und Sie als Händler, den Plastikmüll zu reduzieren!

Wir orientieren uns an dem Beispiel der ehemaligen Grundschullehrerin Bettina Roth, die mittlerweile einen kleinen Laden führt, und sagen: „Ja“. Zwar nicht komplett, aber ein Großteil an Müll ließe sich reduzieren, so wie es früher der Fall war. Äpfel waren nicht in Pappe und Plastik gehüllt, sondern wurden in einem Korb transportiert. Milch kam in Flaschen vor die Haustür oder wurde mit der Kanne frisch vom Bauern abgeholt.

  • Hülsenfrüchte
  • Trockenfrüchte
  • Nudeln
  • Gewürze
  • Öle & Essig
  • oder Honig
  1. Planen Sie akkurat
  2. Präsentieren Sie Waren richtig
  3. Die Transportverpackung
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